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Freie Flucht- und Rettungswege können Leben retten
Jeder kann unerwartet in eine Situation geraten, in der schnelle Hilfe erforderlich ist, sei es durch einen Unfall, einen medizinischen Notfall oder einen Brand. In solchen Momenten zählt oft jede Sekunde. Umso wichtiger ist es, dass Treppenhäuser, Flure und andere gemeinschaftlich genutzte Bereiche jederzeit frei von Hindernissen bleiben.
Allein in Deutschland werden jedes Jahr mehrere zehntausend meldepflichtige Treppenunfälle registriert. Häufig sind Stolperfallen oder abgestellte Gegenstände wie Schuhe, Pflanzen, Möbelstücke, Kinderwagen oder Fahrräder die Ursache. Solche Hindernisse können nicht nur zu Unfällen führen, sondern im Notfall auch Flucht- und Rettungswege versperren und dadurch wertvolle Zeit kosten.
Zusätzlich erhöhen abgestellte Gegenstände das Brandrisiko. Brennbare Materialien wie Dekorationen, Kerzen, Zeitungen oder Kartons können im Ernstfall schnell zur Gefahr werden. Sie begünstigen die Ausbreitung von Feuer und Rauch und können Fluchtwege blockieren.
Wichtig zu wissen: Werden Rettungs- oder Fluchtwege durch Bewohnerinnen und Bewohner beeinträchtigt, kann dies im Schadensfall auch Auswirkungen auf den Versicherungsschutz haben.
Freie Rettungs- und Fluchtwege sind daher nicht nur eine Frage von Ordnung und Sauberkeit, sondern eine wichtige Sicherheitsmaßnahme zum Schutz aller Hausbewohnerinnen und Hausbewohner.
Ebenso wichtig ist es, dass selbstschließende Brandschutztüren nicht durch Keile oder andere Gegenstände offengehalten werden. Kellertüren sollten grundsätzlich geschlossen bleiben, damit Brand- und Rauchabschnitte ihre Schutzfunktion im Ernstfall erfüllen können.
Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen. Deshalb bitten wir Sie, gemeinsam mit uns darauf zu achten, dass in Treppenhäusern, Fluren und anderen Gemeinschaftsflächen keine Gegenstände abgestellt werden. So stellen wir sicher, dass Rettungswege jederzeit frei bleiben und im Notfall schnell und unkompliziert Hilfe geleistet werden kann.